Wer war denn nun Andreas Glumm? II



"Ein Blog ist ein riesiger Freiraum, ein Luxusgut. Niemand quatscht dir rein, wenn du es nicht willst, es gibt keine Vorgaben, keinen Chef, kein Lektorat, nichts, was einen hindert, die eigene Stimme zu schulen und zu entwickeln. Oder in meinem Fall, an autobiografischen Stories zu feilen."

"Fortziehen aus der Heimat war nie ein Thema, aber nachdem ich die Bücher von Brautigan, Fante und Charles Bukowski entdeckt hatte, wünschte ich mir manchmal, ich wäre woanders geboren wurden, in Los Angeles oder den weiten Wäldern von Montana, und hätte dort bleiben können."

 

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Literaturpreis NRW, Prosa, 1. Preis, 6. Nordrhein-Westfälisches Autorentreffen, Düsseldorf. Veröffentlichungen u.a. in der Anthologie DER GIPFEL (dtv), Literaturzeitschriften (PIPS/Bonn, Tasten/Wuppertal), DER FREITAG/Berlin, STIJLROYAL Design-Magazin

Im Internet mit über 1 Million Besuchern (Stand: Mai 2014) Deutschlands meistgeleser Literatur-Blogger. 

 

 


"Es gibt meiner Meinung nach in Deutschland keinen, der besser schreibt. Punkt." (MC Winkels) 

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"Andreas Glumm schreibt einfach nur geile Geschichten. Eine Spur Melancholie mit hohen Dosen Authentizität, ein guter Schlag Ruhrgebiet und eine Dicke Ladung Sex, Drugs and Rock’n'Roll. Wahnsinnig schöne, bis wahnsinnig traurige Lebensgeschichten, die irgendwie auch in meiner Stammkneipe passieren könnten. Kurzgeschichten hat der Mann sowas von drauf!" (Advanced Boredom

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 "Andreas Glumm schreibt schon seit dreihundert Jahren grandiose Short Stories und hat immer noch kein Buch rausgebracht. Zum Glück gibt es das Internet. Ich bin mir sicher, dass sich irgendwann auch der Erfolg in Buchform einstellen wird. Bis dahin empfehle ich die Geschichte, in der er erzählt was bisher alles in diese Richtung schief gegangen ist: Eine Art Glumm." (Metropolog

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".. Neu hinzugekommen ist das Blog “500beine” (respektive Glumm) des in Solingen lebenden Andreas Glumm, dessen zu Mikrodramen verdichtete Alltagsabenteuer keine geringe Leserschaft geniessen. .. (Inadaequat) 

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"Immer auf dem Sprung zum ersten Buch." (das wortreich)

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"Und jetzt gebt Andreas Glumm, wenn er nicht schon längst einen hat, endlich einen verdammt hochvorbeschussten Buchvertrag und kauft die dazugehörigenden Illustrationen seiner Lebenspartnerin Susanne Eggert gleich mit ein, ihr ganzen Buchverlage, die ihr euch dauernd verschätzingd. Ist doch wahr." (Johnny Häusler, Spreeblick)

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"Bei diesem Abschreibestreit zwischen Helene Hegemanns "Axolotl Roadkill" und "Strobo" von Airen hat man es bislang ganz versäumt, Andreas Glumm einen Buchvertrag zu geben." (Der Baron) 

 

"Wer wirklich lesen will. Wer wirklich eine Stimme hören will, der landet früher oder später beim Glumm. Als die Dinosaurier noch herumwankten, hatte er mal einen Literaturpreis gewonnen. Doch irgendwas kam dazwischen. Zwischen ihn und die große Schriftstellerkarriere. Ein Glück. Vielleicht hätte er dann nie seine beiden Blogs 500beine und seit einiger Zeit das Studio Glumm begonnen. So können wir lesen, schmunzeln, uns ertappt fühlen, in schallendes Gelächter ausbrechen und mitleiden. Ach ja, das Thema. Es geht um das Leben an sich - also echte Literatur. Prosa. Einer der Besten!" (Netzpiloten) 

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 "500beine hat es mir angetan. Selten sah ein Blog so scheiße aus. Selten hatte ein Blogschreiber so viel literarisches Potential.  Und das ist auch schon das Einzige, was man in diesem Blog findet: EinTyp schreibt." (Netzhäuter)

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".. 500beine ist nichts von alledem. 500beine ist Literatur. Das klingt hochtrabend, ist es aber nicht. Es ist ganz einfach: die Texte von Andreas Glumm haben Rhythmus. Sie haben Melodie. Sie sind manchmal hart und laut, und manchmal ganz zärtlich und leise. Wie das Leben. Wenn ich seine Texte lese, versinke ich ganz in mir selbst, während ich Zeuge werde, wie sich ein Fenster zu Glumms Seele öffnet. Seine Texte sind Musik. Er holt die deutsche Sprache aus seinem Werkzeuggürtel, die wie ein Zugwagon zu handhaben ist, wo andere Sprachen leichtgängig dahingleiten wie frisch geölte Rollschuhe, und nimmt ihr das Sperrige, ihre Trägheit. Und plötzlich sieht man einen Zehntonner auf Zehenspitzen tänzeln, und glaubt seinen Augen kaum. 500beine jährt sich nun zum fünften Mal. Für diejenigen, die noch nicht an Bord sind: jetzt wäre ein guter Zeitpunkt zuzusteigen, denn bald wird Andreas Glumm so richtig berühmt, und dann könnt ihr gerade noch sagen: den hab ich schon damals gekannt, als er noch … Nebenher bemerkt: seine Komplizin, die Gräfin, malt Bilder, denen auf 500beine inzwischen mehr Platz eingeräumt wird als früher. Das finde ich sehr gut, weil es außer Ralph Steadman keine anderen lebenden Künstler oder Künstlerinnen gibt, deren Illustrationen mich so tief berühren. Applaus!" (Colombin) 

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"Das Universum von Solingen, des Pop, der Jugend und der Welt. Die besten Kurzgeschichten im Netz, von Andreas Glumm vom Kannenhof." (Dirk S. Greis, Schauspieler und mit Glumm aufgewachsen) 

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"Eins der Kollegen-Blogs, die ich zur Abhärtung gelegentlich besuche, ist das von Andreas Glumm. Wenn der mal um die Ecke geht, dann werden wieder die ewigen Vergleiche mit Rimbaud, Brinkmann und Fauser bemüht, die dann aber auch nichts mehr nützen. Aber wer weiß, ob es dem Glumm hülfe, wenn er jetzt plötzlich berühmt und dann gar reich würde. Eher wohl nicht! Was machte er denn mit dem vielen Geld? Ich wage gar nicht dran zu denken. Dann soll er lieber ein Geheimtipp bleiben." (Der Revierflaneur)

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"Jedenfalls: Ich würd den Glumm gern lesen, vor allem als Roman. Oder so: Der Glumm ist genau das, was ich lesen möchte." (Mathieu, Blogger)

 

 

 

 

 

Auswahl Blog-Kommentare:

"Wenn ich mal richtig Zeit habe, lese ich bei Andreas Glumm. Sein Blog ist nichts fürs Nebenherlesen. Man schlägt schon ein Buch auf, irgendwie."

„..und GLUMMS komplettes Personal kenne ich seit Jahrtausenden, es gehört auch zu mir und in meine Welt und es ist alles so in Ordnung, so quer das eben ist. Und ich habe in 45 Jahren Lesen noch keinen getroffen, der meine Welt so grotesk genau beschrieben hat.“

„Glumm wird ..es machen wie Kolumbus: nichtsahnend Neues entdecken.“

".. wegen solchen texten komm ich so gerne hierher. ..das es dafür noch keine buchdeckel gibt ist ne schande."

„Ich reihe mich dann mal ein, in die lange Schlange deiner unzähligen Bewunderer xD. Du hast eine Art, die schlimmsten Dinge leicht wirken zu lassen. Ich weiß nicht wie, und ich will es eigentlich auch gar nicht wissen, weil dann vielleicht der Zauber verfliegt.“

„DU MONSTER IN MEINEM KOPF!!“

„...ein Faible für Gesockse... wie fein. Dafür liebe ich Ihre Geschichten. Und mein breites Grinsen im Gesicht hinterlässt langsam Spuren. Werde meinen Enkeln mal erzählen können das die Falten vom Glumm lesen sind. Herzliche Grüße“

„oh herr glumm, die geschichte ist einfach zucker. habe schon lange nicht mehr morgens um 7 bei kaffee und zigi so breit grinsend in der küche gesessen. und das bei diesem dauerregen... vielen dank.“

„Glumm, sie sind einfach immer wieder gut!“

„Du bist ein großartiger Autor - mir fällt niemand ein, der so einfallsreich und mit so derben Wortwitz das leben darstellen kann.“

"Ja! Richtig! Und wieder applaudiere ich Idiot vor einem Monitor!"

„Als Spiesser ersten Grades frage ich mich gerade, ob Drogen wirklich so schlimm sind, wenn sie zu diesen cool geschriebenen, traurigen Geschichten führen? Verdammtes Paradoxon..“

„Hier gibt's ne Menge Leute, die deine Geschichten lieben. Wenn sich irgendwann mal ein Verleger darunter befindet, der den Storys eine Chance gibt, seichte Romane zu fisten, umso besser... ändert aber eigentlich auch nichts. Ich schließ mich Winks an ... immer weitermachen und aufrecht bleiben! Deine Fans lieben, was du tust.“

"Nie hat jemand wärmer und treffender den Begriff "Heimat" beschrieben!"

"Irgendetwas hat er. An seinem Schreibstil. Fragt mich nicht, was es ist, aber wenn ich auf diesen Blog schaue, versinke ich nach 10 Zeilen vollständig und will gar nicht mehr aufhören. Vielleicht ist es nur subjektiv oder liegt an den schrägen Geschichten, die er schreibt, aber ich möchte an dieser Stelle einem von Gottes ureigenen Prototypen einen Ehrenplatz geben." 

"Glumm hätte mehr als ein Buch verdient." (Daniel)

 

Hausdrachen

Hab einen schönen Blog entdeckt: Hausdrachen - Hysterische Frauen an die Macht der in Berlin lebenden Ungarin Réka Kincses, Filmemacherin, Drehbuchautorin, Hartz 4-Bezieherin, Sprößling einer Apothekerdynastie.

Der Mitsubishi Boy

bloggt jetzt auf
Steeden: rauh.

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